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Höhepunkte 2016

Uli Kempendorff, Marc Muellbauer und Julia Hülsmann

Uli Kempendorff, Marc Muellbauer und Julia Hülsmann (v.l.n.r.)
© Sebastian Gündel



Konzert im Bauhaus Dessau

Julias Lieblingslieder
Liederträume von Schubert bis Weill

Klavier: Julia Hülsmann
Klarinette & Saxofon: Uli Kempendorff
Bass: Marc Muellbauer


Natürlich könnte dieses Konzert auch nach dem Klavierzyklus von Felix Mendelssohn Bartholdy Lieder ohne Worte benannt sein, denn Julia Hülsmann lässt mit ihrem Spiel den Flügel singen, entfaltet eine Poesie im Spiel mit den weißen und schwarzen Tasten, die ihr auch die Zuneigung und den Respekt der Großmeister aus Klassik und Romantik eingebracht hätte. Bereits zum vierten Mal entwickelte die weltweit gefeierte Jazz-Pianistin und Komponistin eigens für das Kurt Weill Fest ein spezielles Programm – und für 2016 erfüllte sie Festspiel-Intendant Michael Kaufmann einen besonders großen Wunsch. Sie lenkte den Blick noch einmal zurück auf das Festival 2015, das sich mit dem Dichter Wilhelm Müller und dem Komponisten Kurt Weill zwei bedeutenden Söhnen der Stadt Dessau zuwandte. Und das mit "Vom Lied zum Song" einen Bogen von Franz Schubert über Ernst Krenek und Kurt Weill bis zu Aribert Reimann schlug.

Das sollte mit diesem Konzert noch einmal und auf besondere Weise nachklingen. Sollte der Poesie, sollte der Lyrik huldigen und die Geschichten erzählen, die unser Leben begleiten und bestimmen. Geschichten, die seit Menschengedenken von Liebe, Freude, Enttäuschung, Leid und Träumen erzählen. Und die uns, wenn sie richtig gesungen sind, tief berühren. So gesungen sind, wie das Julia Hülsmann vermag.
"Julias Lieblingslieder" war ein besonderes Geschenk an das Kurt Weill Fest und alle Besucher des Konzerts.


 


© Roßdeutscher & Bartel GbR, Leipzig, 2017