Rigoletto

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Die aktuelle Lage lässt dem Kurt Weill Fest Dessau keine andere Wahl, als von Vor-Ort-Veranstaltungen für den geplanten Teil I abzusehen. Weitere Informationen erhalten Sie auf der Website des Anhaltischen Theaters Dessau.

Eine Produktion des Anhaltischen Theaters Dessau

Giuseppe Verdi gelang 1851 mit „Rigoletto“ nach langen Jahren des Suchens und Experimentierens das erste große Meisterwerk, das auf der Bühne zu einem niemals nachlassenden Welterfolg wurde. Er selbst glaubte, nie wieder etwas so Schönes schaffen zu können. Die musikalischen Mittel des italienischen Belcanto hatte Verdi hier so umgeformt, dass sie das Drama von der ersten bis zur letzten Note mit erbarmungsloser Konsequenz verfolgen. Nicht umsonst gehört Rigoletto zusammen mit den folgenden Werken Il Trovatore und La Traviata bis heute zur „Trilogia popolare“, zu den bis heute meistgespielten Opern Verdis.

Der Stoff basiert auf Victor Hugos Schauspiel „Le roi s’amuse“ (1832), das Verdi als das „vielleicht größte Drama der Moderne“ pries. „Triboulet“, so heißt es über das Pendant zur Figur Rigolettos in der Schauspielvorlage, „ist einer Erfindung Shakespeares würdig!“

Der missgebildete Außenseiter Rigoletto überzieht als Hofnarr die Opfer der unersättlichen Liebeslust seines Dienstherrn, des Herzogs von Mantua, mit beißendem Spott. Rigoletto ist nichts heilig – außer seiner eigenen Tochter Gilda. Um sie vor Nachstellungen seines Herrn zu bewahren, hält er sie vor aller Welt verborgen. Als Rigoletto den Grafen Monterone verhöhnt, dessen Tochter vom Herzog verführt wurde, schleudert ihm dieser einen Fluch entgegen – und dieser Fluch lastet fortan auf Rigoletto. Er verliert den Boden unter den Füßen, nachdem er erfährt, dass seine eigene Tochter sich in den Herzog verliebt hat. Mit Hilfe des Auftragsmörders Sparafucile will er dem Herzog das Handwerk legen – mit tragischen Folgen.

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Die Produktion wird großzügig unterstützt durch: