Lonely House

Foto: Agentur Baganz

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Lonely House aus Kurt Weills „Street Scene“ gibt dem Abend den Titel. Katharine Mehrling taucht tief in die musikalische Welt des deutschen Komponisten, der in den USA eine neue Heimat fand, ein. In Street Scene zeichnet Weill 1947 das Bild einer vielfältigen Gemeinschaft, die dennoch ihren Menschen nicht unbedingt Heimat gibt. Viele bleiben im belebten Haus im Grunde einsam. Wie keine zweite Chansonnière weiß Katharine Mehrling, die Ambivalenz von Gefühlen in ihre Stimme zu legen. „Lonely House“, ihr jüngster Solo-Abend an der Komischen Oper Berlin, wurde bejubelt. Ihr einfühlsamer Klavierpartner ist Intendant der komischen Oper in Berlin Barrie Kosky höchstpersönlich. Die Kritik zeigte sich begeistert: „Da katapultierte sich Katharine Mehrling … in die höchste Spielklasse – sie ist ‚die Mehrling‘ und kann im selben Atemzug genannt werden wie einst Marlene Dietrich (‚die Dietrich‘).“

Katharine Mehrling nimmt ihr Publikum mit zu den Lebensstationen Kurt Weills, die für ihn stets auch künstlerische Herausforderung bedeuteten: Als Weill 1933 nach Paris ins Exil ging, war er durch „die Dreigroschenoper“, „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“ und „Der Jasager“ bereits bekannt. In Marie Galante nahm er Stimmung und Tonsprache der Metropole auf und schuf unsterbliche Chansons wie „Train du Ciel“ oder den Sehnsuchts-Tango „Youkali“. Anders als in Paris stand Weill in den USA vor der Aufgabe, ein völlig neues Publikum zu gewinnen. Er schaffte es, indem er die Sprache des Broadways eigenständig aufnahm und in seiner „amerikanischen Oper“ seiner neuen Heimat musikalischen Ausdruck gab.

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