Sehnsucht

Foto: Klaus Dyba

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Was erwartet mich?

Wer sie an der Komischen Oper gesehen hat, der weiß, wozu sie fähig ist: „Cleo-, Cleo- Cleopatra, die kennt kein Federlesen, sie macht ganz einfach tralala, und schon bist Du gewesen.“, heißt es in Oscar Straus` Operette über die Perlen der anrüchigen ägyptischen Königin. 

Dagmar Manzel war diese „femme fatale“ in allen Fasern ihres Bühnendaseins. Eine einzigartige Darstellerin, frech, schnoddrig, sensibel, melancholisch. Operetten-Diva par excellence. Wenn sie „tralala“ macht, sind alle im Zuschauerraum „gewesen“: man vergisst sich einfach, und das Drumherum der Welt auch gleich mit.

Kleine Splitter aus solchen Traumwelten bringen Dagmar Manzel und ihre Band auch zum Kurt Weill Fest mit: Revuelieder, Operettenarien, Schlager und Chansons, in mancher Bitterkeit versüßt mit Sentiment, in schüchterner Hoffnung umflort von Melancholie. Weltweisheit im Trivialen. Sarkastischer Spott über hohles Pathos, leise Wehmut und grimmiger Trotz. Es sind Lieder aus einer Zeit, in der Freiheit und Kreativität angefochten, aber noch nicht auf Linie gebracht waren, in der sich das braune Unheil – von vielen ignoriert oder verharmlost – aber schon am Horizont zusammenbraute. Mit ihrem unverwechselbar rauchig-rauen Timbre, dem blitzschnellen Umschalten von kesser Deklamation zu zärtlichem Singen, vom traumverlorenen Piano zu zupackender Chuzpe singt sich Dagmar Manzel durch das Erbe von Kurt Weill und Paul Abraham, Friedrich Hollaender und Mischa Spoliansky, Otto Reutter und Hanns Eisler.

Mit freundlicher Unterstützung

Dagmar Manzel – Gesang
Frank Schulte – Klavier
Daniela Braun – Violine
Ralf Templin – Gitarre
Felix Kroll – Akkordeon
Arnulf Ballhorn – Bass

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Ticketpreise

 

*Preis inkl. System- und Vorverkaufsgebühren

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