Moka Efti Orchestra
Feat serverija

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Die Zwanziger Jahre sind wieder in aller Munde. Im Rückblick auf die Zeit vor 100 Jahren werden Glanz und Elend deutlich, so wächst auch das Interesse für Lebenskultur und Musik dieser dynamischen Epoche. Sogar Parallelen zu den „zwanziger“ Jahren des 21. Jahrhunderts werden gezogen, die mit der aktuellen Pandemie unerwartet krisengeschüttelt begonnen haben.

Ein Teil der publikumswirksamen Erinnerungskultur ist die Fernsehserie „Babylon Berlin“, deren vierte Staffel ab Frühjahr 2021 gedreht wurde. Ihr Titelsong „Zu Asche, zu Staub“ und ihr Sound stammen von einer Band, die eigens für die Serie gegründet wurde. Nun reiht sie sich seit 2018 auch auf Festivals, in Clubs und in eigenen Konzerten Erfolge aneinander: Das Moka Efti Orchestra lässt das glamouröse musikalisch Berlin von damals wieder entstehen.

Doch den Grimme-Preisträgern Nikko Weidemann (Komponist) und Mario Kamien (Musiker und Filmkomponist) geht es zusammen mit dem Saxophonisten und Arrangeur Sebastian Borkowski nicht um historische Rekonstruktion. Das 14-köpfige Ensemble hat sich ganz dem Lebensgefühl der „goldenen“ Ära verschrieben. Mit Ragtime, Charleston und Tango, Swing, Foxtrott und alten Modetänzen wie dem Shimmy holen die Musiker ein Lebensgefühl ins Heute. Eine Musik, die damals für das leichte Leben, für Ausgelassenheit, aber auch für den „Tanz auf dem Vulkan“ stand. Solche handwerklich anspruchsvolle, ungemein kreative und mitunter auch augenzwinkernd ironische Tanzmusik erklang auch in dem Etablissement, von dem der Name des Ensembles geliehen ist: Das „Moka Efti“ entstand aus einem eleganten Café, das 1929 eröffnet wurde und in den dreißiger Jahren als einer der größten Tanzpaläste Berlins die Flaneure anlockte.

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